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Prozessauftakt im "Fall Lea-Sophie"
Schwerin - Fünf Monate nach dem qualvollen Hungertod der fünfjährigen
Lea-Sophie beginnt heute vor dem Schweriner Landgericht der Prozess gegen die
Eltern. Die Anklage legt ihnen gemeinschaftlichen Mord durch Unterlassen und
Misshandlung von Schutzbefohlenen zur Last. Nach Angaben der
Staatsanwaltschaft hatte das Mädchen über Monate nicht mehr genug zu essen und
zu trinken bekommen. Als Lea-Sophie am 20. November starb, wog das völlig
abgemagerte Kind nur noch 7,4 Kilogramm, weniger als die Hälfte des
Normalgewichts. Gutachter stellten bislang keine Anzeichen für verminderte
Schuldfähigkeit der Eltern fest. Die 24 Jahre alte Mutter und der 26-jährige
Vater sitzen seit November in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung wegen
Mordes drohen lebenslange Haftstrafen.
Sehen Sie Reaktionen im Umfeld der Familie und Interviews
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