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50 000 Zuschauer säumen den Schwenninger Umzug
Villingen-Schwenningen - Ein nicht enden wollender Umzug zog sich am Sonntag
knapp drei Stunden lang bei strahlendem Sonnenschein durch die Schwenninger
Innenstadt. 50 000 Menschen schauten zu. Dicht gedrängt und bei bester
Fastnachtslaune säumten die Zuschauer den Umzugsweg.
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Viele Zünfte aus nah und fern, aus dem Badischen und Württembergischen waren
nach Schwenningen gekommen. 103 Gruppen zogen durch die Straßen und
verbreiteten närrische Stimmung. Bonbons und andere Leckereien wurden in rauen
Mengen ausgeschmissen, zur Freude von Jung und Alt. Mit einer besonders großen
Abordnung war die Bad Dürrheimer Narrenzunft gekommen.
Erstmals dabei waren die Freibadfreunde Schwenningen, die nicht müde werden,
den Verlust des Schwenninger Freibades zu beklagen. »Auch der Frosch findet es
schade, dass Sand statt Wasser im Bade «, hieß es auf einem der Transparente.
Der Wagen der Ziegelbuben glossierte die Versteigerung der
Tender-Neckar-Glocke im Ebay. Die Narrenzunft befasste sich mit der
Offenlegung des Neckar, die sie angesichts der Panne in Höhe Lupfenstraße als
»Neckarversickerung« bezeichnete.
Zum Thema:
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Beim Wagen der Villinger Hexenzunft standen zeitweise die Kandidaten, die sich
einen Stempel auf Stirn oder Backe abholen wollten, Schlange – brav eingereiht
neben Oberbürgermeister Rupert Kubon auch Landrat Heim, Bundestagsabgeordneter
Rombach und Siegfried Kauder sowie einige Mitglieder des Villinger
Narrozunftrates. Andere Hexenzünfte sorgten mit waghalsigen Pyramiden für
Aufsehen. Viele Musikgruppen sorgten immer wieder für Stimmung.
Von Sabine Streck
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