Sep 06

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Hochkonzentriert geht dieser Junge mit Pfeil und Bogen ans Werk, nachdem er fachmännisch eingewiesen wurde. Foto: Stocker

Schömberg-Langenbrandt -  In die Fußstapfen von Robin Hood traten am Samstag 31 Kinder. Beim Bogensportclub Schömberg (BSC) versuchten sie sich in der Kunst, Pfeile möglichst genau auf der Zielscheibe zu platzieren. Schnell erkannten sie die wichtigste Grundlage: Disziplin.

“Je mehr innere Ruhe herrscht, um so zielgenauer treffen die Pfeile”, unterstrich deshalb BSC-Vorsitzender Andreas Böhm. An drei Stationen wiesen er und verschiedene Mitglieder die 25 Jungen und sechs Mädchen in das Bogenschießen ein. Die Teilnehmer lernten, den Pfeil in den Bogen einzulegen und die gesamte Spannung aufzubauen. “Wer gut zuhört, kann die Empfehlungen auch umsetzen”, verwies Böhm auf die notwendige Konzentration, die sich in Treffern bemerkbar machte. Gleichzeitig gaben die Bogenschützen Hilfestellung bei den Haltungen. “Der Ellbogen sollte beim Anspannen des Bogens auf Höhe des Handgelenkes sein”, sagte Christof Faller den Nachwuchsschützen.

Auf etwa fünf Meter Entfernung galt es für die Teilnehmer, die Zielscheibe zu treffen. Schließlich richteten die Kinder einen Wettkampf aus. In mehreren Durchgängen sollten so viele Ringe wie möglich erreicht werden. In die Bewertung flossen außerdem die erreichten Punkte auf einer Dartwand ein. Den Pokal des BSC ergatterte die zehnjährige Nicole Bauer mit 52 von 60 möglichen Ringen. Bei den Jungen gewann Felix Späth (14), die Trophäe.

“Das sollte Motivation für noch mehr Mädchen sein, sich an das Bogenschießen zu wagen”, sagte Bauer. Durch die Ruhe und meist bessere Konzentration stünden weibliche Schützen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Möglichkeiten, dies selbst zu versuchen, bietet der BSC beim Tag der offenen Tür am 18. und 19. September auf seinem Freigelände in Oberlengenhardt oberhalb des Bürgerhauses.

Von Steffi Stocker

Sep 03

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Das Klecksspektakel ist alljährlich ein Volltreffer. Foto: Archiv

Albstadt - Zum Ferienendspurt ein Klecksspektakel: Die Albstädter Kinder werden es bunt treiben in der letzten Ferienwoche, zusammen mit den Mitarbeitern des Kinder- und Jugendbüros Albstadt. Ab Montag ist das Klecksspektakel am Kinder- und Jugendtreff WestSide im Freien für Kleine und Große. Es gibt Spiel- und Bastelangebote, die der eigenen Phantasie und Kreativität allen Raum lassen.

In Tailfingen können die Jugendlichen sich sportlich austoben. Gemeinsam mit der Kindersportschule Albstadt wird eine Woche lang ein sportliches Programm geboten. Auf dem Schulhof der Lutherschule ist ab Dienstag ein großer Parcours mit Klettergerüst, Riesentrampolin und Streetsoccerfeld aufgebaut. Ab Mittwoch bietet die Schützengesellschaft Albstadt die Möglichkeit an, sich im Bogenschießen zu üben.

Weitere Informationen: Jeden Nachmittag ab 14 Uhr können sich die Schüler der letzten Ferientage erfreuen oder sich fit machen für das nächste Schuljahr.

Sep 01

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Bisingen/Grosselfingen - Nicht die “Herbstspiele”, wie ein Lausbub angesichts des diesigen Wetters meinte, haben gestern begonnen – in Bisingen und Grosselfingen steigen diese Woche die Ferienspiele. Mit dabei sind insgesamt rund 140 Kinder und 38 Betreuer.

Dick eingepackt standen die sechs- bis zwölfjährigen Teilnehmer gestern Morgen auf dem Bisinger Schulhof und blickten erwartungsvoll zu Karl Lenz. Der Leiter der offenen Jugendarbeit rief die bereits eingeteilten Gruppen auf, zum Beispiel die “Power-Kids”, die “Wald- und Wiesen-Kids” und die “Glamour-Girls”.

Dann durften die acht Gruppen auch gleich ins Warme: In den Räumen des Schulzentrums bereiteten sie sich auf die nachmittägliche Spaßparade vor. Einige Gruppen hoffen aber freilich auf besseres Wetter für die Woche, damit sie für ihr Programm raus in die Natur können.

Weil es so kalt war, wurde die Spaßparade um 14 Uhr kurzerhand auf den Schulhof beschränkt. Bürgermeister Joachim Krüger kam vom Rathaus zur Schule, wo sich ihm jede Gruppe lautstark vorstellte. Jeder bekam neben Süßigkeiten und einem Saft auch einen Luftballon. Manche wollten ihn behalten, doch die meisten hatten den größten Spaß dabei, ihren Luftballon auf Kommando – eins, zwei drei! – fliegen zu lassen. Die bunten Punkte waren ruck-zuck im Himmel verschwunden. “Die fliegen mindestens bis zum Zoller”, meinte Bürgermeister Krüger.

Am späten Nachmittag kam Besuch aus Karlsruhe: Im Feuerwehrhaus gastierte ein Kindertheater mit dem Stück “Der Stier Ferdinand”. Im Feuerwehrhaus wird von Donnerstag auf Freitag auch übernachtet. Die Kinder erwarten außerdem noch eine Filmvorführung und eine Nachtwanderung.

Bei den Bisinger Ferienspielen sind in diesem Jahr 96 Kinder dabei, im Vergleich zu den Vorjahren eine niedrige Zahl. Rekord waren Karl Lenz zufolge einmal 140 Kinder. Die 24 jugendlichen Betreuer, berichtet Lenz, hätten sich schon seit Februar auf die Ferienspiele vorbereitet und seien eigens dafür geschult worden.

Auch in Grosselfingen stürzten die Kinder sich gleich in erste Bastelarbeiten. In der Schul-Sporthalle sprühten sie das Thema der Woche auf weiße T-Shirts: “Grosselfinger Indianer” prangte auf jedem Hemd, das passend zum Motto mit Filzstiften zum individuellen Designer-Stück ausgeschmückt wurde. Im Lauf der Woche wollen die Indianer außerdem Trommeln bauen sowie Ketten und Traumfänger basteln.

Gegen 14 Uhr zogen die Indianer gemeinsam zum Rathaus, wo sie “Häuptling” Franz Josef Möller trafen. Als die Indianer ihm das Ferienspiel-Lied vorgesungen hatten, hisste der Bürgermeister die Ferienspiel-Fahne. Jede Rothaut bekam eine Erfrischung, bevor es wieder geschlossen zurück in die Turnhalle ging.

Am Donnerstagabend wird in Grosselfingen gemeinsam mit den Eltern gegrillt. In der Nacht zum Freitag dürfen die Kinder in der Sporthalle übernachten. 45 Teilnehmer in sechs Gruppen sind in diesem Jahr dabei. 14 Betreuer kümmern sich unter Leitung von Nicole Neher um das Programm.

Gestern Nachmittag wurde die “Indianerhorde” vorm Grosselfinger Rathaus mit einem Getränk empfangen.

Aug 27

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Nach dem Rundgang durch die Landesgartenschau war auch Zeit für ein kurzes, erholsames Päuschen. Foto: Holbein

Nusplingen - Sie sind aufgefallen, die 107 Kinder und ihre 25 Betreuer von den Ferienspielen der beiden Gemeinden Nusplingen und Obernheim – mit ihren hellblauen T- Shirts auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen.Denn dorthin ging der Tagesausflug der Veranstaltung mit zwei Bussen. Und manch einer der anderen Besucher fragte nach, woher die bunte Truppe komme und was sich hinter dem Aufdruck “Ferienspiele” auf den Shirts verberge, und registrierte schmunzelnd, wenn wieder eine kleine Gruppe Ferienspiel-Kinder bei einer der vielen Attraktionen auf dem Gelände auftauchte.

Und zu erleben gab es reichlich auf dem 24 Hektar großen Gartenschauareal. Zunächst öffnete sich der Vorhang für die Sprösslinge zu einer Sondervorstellung des Marionettentheaters im Theaterzelt. Das Räuberdrama “Das geraubte Geschenk” mit Kasperle, Seppl, Gendarm, Großmutter und Räuber bereitete den Jungen und Mädchen, nett im Dialekt und mit spontanem Witz inszeniert, einigen Spaß. Die Kinder waren mit eingespannt, durften rufen, singen, johlen, lachen und dem Kasperle helfen.

Aktiv ging es danach auch in den kleinen Trupps weiter, in die aufgeteilt die Ferienspiel-Kinder durch das Gelände zogen. Da bewunderten die Teilnehmer die Fische im Aquarium, da stapelten sie Steine zu kleinen Kunstwerken, da tummelten sie sich in einem großen Dinosaurier- Kopf, da lutschten sie Eis und planschten auf der 800 Qua­dratmeter großen Spielarena mit Kletterstern, Turmrutsche, Stehwippe, Sandbagger und Wasserspielen im kühlenden Nass.

Faszinierend für die Nusplinger und Obernheimer Kinder war auch die Freiluft- Miniatur-Eisenbahn, und als dann auch der ICE-Zug – von allen Sprösslingen sehnlichst gewünscht – seinen Rundkurs startete, war die Begeisterung groß.

Kieselsteine, Tannenzapfen, Baumrinde und Schlamm, insgesamt fast 20 verschiedene Materialien, massierten die Füße der Kinder und Betreuer auf dem rund 250 Meter langen Schwarzwald-Ba(a)rfußpfad. Und mit natürlichen Produkten spielten die Sprösslinge auch beim Baumscheiben-Memory. Klettergarten und Murmelbahn schlossen den Reigen der Angebote beim Rundgang durch die Landesgartenschau ab, ehe es wieder nach Hause ging.

Von Christoph Holbein

Aug 26

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Mit Kunst und dem Werk von Woldemar Winkler setzen sich die Waldheimkinder unter Anleitung der Museumspädagogin Carmen Eppler in der Städtischen Galerie auseinander. Foto: Alltrock

Albstadt-Ebingen - “Kostenlose Wunder” – so etwas wollten die Waldheimkinder aus Ebingen schon immer mal erleben. Deshalb haben sie am Mittwoch die Galerie Albstadt und die gleichnamige Ausstellung besucht.

Die Galerie Albstadt ist immer noch dieselbe – und doch ist es jedes Jahr eine neue, eine andere Erfahrung für die Kinder des Ferienwaldheims Ebingen, sich von der Kunstpädagogin Carmen Eppler durchs Haus führen zu lassen. Schließlich hat auch die Sonderausstellung seit dem jüngsten Besuch gewechselt: “Kostenlose Wunder” von Woldemar Winkler gibt es jetzt dort zu sehen.

Mit dem Sehen ist es allerdings nicht getan – gemeinsam mit Carmen Eppler analysieren die Kinder die Bilder mit Namen wie “Im Schweigen ist Sicherheit” oder “Stunde des Magiers”, und da können die zehn acht- bis neunjährigen Mädchen ihrer Phantasie freien Lauf lassen.

Aufmerksam betrachten sie die Kunstwerke von Woldemar Winkler, bevor Carmen Eppler die Kinder die Ausstellung selbst erkunden lässt – im Gegensatz zu anderen Führungen werden die Mädchen nicht von der Kunstpädagogin an die Hand genommen und von Bild zu Bild geführt, sondern können nach eigener Lust und Laune auf Entdeckungsreise gehen.

Wenn die Kunst- und Kulturvermittlerin gemerkt hat, dass die Kinder alle Kunstwerke eingehend betrachtet haben, beginnt sie zu singen. Es ist das Zeichen dafür, dass sich nun alle wieder versammeln, um zu erzählen, was sie gesehen haben und was sie zum Staunen gebracht hat. Auch Carmen Eppler ist immer wieder überrascht, welch kreative Ideen die Kinder haben. Um das ganze aufzulockern, lässt Eppler die Kinder Tiere nachahmen, damit sie anschließend weiterhin konzentriert an der Führung teilnehmen können. Denn für das nächste Bild ist volle Konzentration gefordert: Die Mädchen sollen überlegen, wer dem Selbstportrait von Woldemar Winkler ähnlich sieht. Ob nun der Weihnachtsmann, Merlin der Zauberer aus der Arthussage oder auch Dumbledore aus Harry Potter – die Mädchen sind sich einig, dass er mit seinem langen weißen Bart nicht aus der heutigen Zeit stammt.

Im dritten Obergeschoss befinden sich neben Bildern auch einige Plastiken des Künstlers, die sich die Kinder in jeweils zehn Sekunden gegenseitig beschreiben.

Am Schluss der Führung wird es nochmals interaktiv: Im Erdgeschoss hängt das Kunstwerk “Weltbild”, das Winklers Bild der Welt darstellen soll – und ein solches Bild sollen die Kinder nun selbst herstellen. Jedes von ihnen legt drei Gegenstände in einen aus Spitze gefertigten Rahmen auf dem Boden.

Wer Lust hat, es den Waldheimkindern nachzutun, kann samstags, am “kostenlosen Wunder”-Tag, in die Galerie kommen, wenn der Eintritt für alle frei ist. Auf die Besucher wartet dann eine Rallye durch die Galerie, bevor sie ihr eigenes Weltbild entwerfen können. Die selbst gemachten Collagen der Besucher werden auf Fotos festgehalten.

“Wer zu Hause eine solche Collage herstellen möchte, kann sie bei uns in der Galerie abgeben. Dadurch kann man dann zum Beispiel eine Jahreskarte gewinnen. Aber es geht mehr ums Mitmachen”, so Veronika Mertens, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Galerie Albstadt. Die Ausstellung dauert noch bis Sonntag, 19. September.

Weitere Informationen: www.galerie-albstadt.de oder telefonisch unter 07431/160-14 93

Von Jessica Alltrock

Aug 24

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Tischkicker, Schminken, Brettspiele: Die Ferienbetreuung der Stadt Rosenfeld bietet jede Menge Abwechslung. Foto: Gummels

Rosenfeld - Schon von weitem ist es zu hören: Hier scheint es lustig zuzugehen. Kinder rennen umher und lachen. Am gestrigen Montag hat die Ferienbetreuung der Stadt Rosenfeld in der Iselin-Schule begonnen.

Auf dem Schulhof und in den Klassenzimmern herrscht reges Treiben. Zusammen versuchen Erzieherin Brigitte Keibl-Neubauer und ihre beiden Unterstützerinnen den – vor allem berufstätigen – Eltern während der Ferien eine kleine Last von den Schultern zu nehmen.

Die Kinderbetreuung startet jeden Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Anschließend können die 16 bis 18 teilnehmenden Kinder spielen, basteln oder einfach mal drauflos schminken. Gestern Vormittag vergnügten sie sich unter anderem auch beim Tischkickern und Halmaspiel oder lauschten gespannt Dinosaurier-Geschichten, die ihnen vorgelesen wurden.

Kleiner Imbiss für zwischendurch

Die drei Betreuerinnen versuchen, die drei Wochen bis zum 10. September so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Auch um die Verpflegung am Mittag müssen sich die Eltern nicht kümmern. Die vom Spielen hungrigen Mägen werden mit einem kleinen Imbiss gestopft.

Schon nach ein paar Minuten zwischen den Kindern und ihren fleißigen Betreuerinnen ist zu spüren: Hier kann man viel lachen und Spaß haben.

Von Maike Gummels

Aug 24

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Auf der großen Bühne im Ebinger Waldheim wurde am Montag schon fleißig fürs Elternfest geprobt. Foto: Alltrock/Kerst

Albstadt-Ebingen - Auf das Elternfest am kommenden Donnerstag bereiten sich die 129 Mädchen und Jungen auf dem Waldheim Ebingen bereits jetzt vor. Doch auch andere Aktivitäten kommen nicht zu kurz.

Da staunen selbst hartgesottene Reporter: Bei den Waldheimspielen in Ebingen haben sich die Kinder nicht nur für kinderfreundliche Themen wie Meer, Strand und Zoo entschieden, sondern auch für das Motto Las Vegas. Die zehn- bis elfjährigen Mädchen hatten zusammen mit ihren Betreuern dieses Thema ausgewählt und auch schon eine Bar für ihren Gruppenraum gebaut. Die achtjährigen Jungen dagegen haben sich auf kein Thema festgelegt und verbringen ihre Zeit lieber auf dem Fußballplatz oder auf dem angrenzenden Spielplatz, anstatt wie die anderen Gruppen Ketten und Namensschilder zu basteln.

Insgesamt 27 Betreuer kümmern sich um durchschnittlich zwölf Kinder pro Gruppe und achten auf das Wohl ihrer Schützlinge. Ihnen zur Seite stehen dabei zahlreiche Green OTs. Das sind die 15-jährigen Jungen und Mädchen, die schon mehrmals bei den Waldheimspielen dabei waren und nun selbst zum Betreuer geschult werden. Jeden Vormittag lernen sie in einem Schulungsseminar, wie man richtig mit Kindern umgeht.

Diesen seltsamen Namen haben die Jugendlichen dem englischen Ausdruck “Green Horn” zu verdanken. Was die Betreuer der Waldheimspiele damit sagen wollen? – Die Neuen sind noch grün hinter den Ohren und brauchen noch ein bisschen Hilfe – hie und da. Die Abkürzung OT steht für “Onkel” und “Tante”: So hießen früher die Betreuer und so heißen heute die Anfänger – abgekürzt, weil’s doch inzwischen ein bisschen veraltet ist.

Das Elternfest findet dann unter dem Motto “Joseph” statt, und dafür studieren die Kinder Tänze und eine Pantomime zum Lied “Wer war’s?” ein. Doch bis zum nächsten Donnerstag haben die Kinder noch viel Zeit, um in ihrer Bar Säfte zu trinken oder im Sandkasten Pyramiden zu bauen.

Von Ann-Kathrin Kerst und Jessica Alltrock

Aug 19

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Die Stars von Morgen sind bei den Ferienspielen in Onstmettingen schon jetzt groß rausgekommen. Foto: Pohling

Albstadt-Onstmettingen - Kräftige Beine und ruhige Hände waren am zweiten Tag der Onstmettinger Ferienspiele Trumpf, an dem Schützenverein und Ski-Club zusammengearbeitet haben, um den Kindern ein schönes Ferienerlebnis zu bescheren.

Bei einem Radbiathlon konnten sie sich messen: Nach ein paar Grundübungen – das Vorderrad heben über Stock und Stein, bremsen, schalten, auf- und absteigen in der Bewegung – folgte die Gruppe dem Leittraktor, um den Kurs kennen zu lernen. Skiclubvorsitzender Wolfgang Meißburger nutzte die Gelegenheit, die Kompetenz der Radsportabteilung im Skiclub Onstmettingen zu loben.

Nach dem Auf und Ab über die Piste am Skilift war dann eine ruhige Hand gefragt als es galt, in die Garage des Skiclubs zu schießen. Dank modernster Lasertechnik gingen keinerlei Gefahren von den Schützen aus, betonte Uwe Krohn, Vorsitzender des Schützenvereins.

Weniger sportlich, dafür aber hochkarätiger ging es in der Festhalle beim Gesangverein Liederkranz zu. “Onstmettingen sucht den Superstar” lautete das Motto der Show, bei der die Kinder – zur Freude des Vorsitzenden Franz Jerger – nach anfänglichem Zögern doch recht schnell an die Mikrofone drängten.

Mit Hilfe des “Singstar” – bei dem Karaoke-ähnlichen Gerät werden zusätzlich zum Text auch noch die Tonhöhe sowie der Originalsänger mit reduzierter Lautstärke eingespielt – brachten alle ihre Beiträge vor, und sowohl die Jury als auch das Applausometer honorierten jedes Stück. In bunte Kostüme gewandet, sangen und tanzten am Ende alle mit.

Von Torsten Pohling

Aug 18

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Ein monstermäßiger Tanz: Die Gruppe “Let’s Dance” hatte den ganzen Tag geübt und zeigte zum Abschluss des gestrigen Ferienspieltages eine tolle Show. Fotos: Siebert

Haigerloch - Schon am frühen morgen war die Haiger-Taiger-Ferienspielstadt gestern in hellem Aufruhr. Plastikkakerlaken und -spinnen wurden auf die Kinder losgelassen.

Bürgermeister Karl Möhlhoff musste nach einer Berührung mit den Viechern in Quarantäne. Früh gab es aber Entwarnung, die Krabbeltiere wurden gekonnt von einem schnell zusammengestellten Einsatzkommando gefangen, er konnte seine Arbeit wieder aufnehmen und das bunte Treiben in der Witthauhalle ging seinen gewohnten Gang.

In der Haiger-Taiger-Universität standen gestern mehrere Exkursionen auf dem Programm. Kinder lauschten gespannt zu, als Stadtführerin Elisa Schroth ihnen die Geschichte des Römerturms erzählte und sie genossen die Aussicht von ihm auf die Stadt herab, während später acht Einwohner der Spielstadt die Synagoge zusammen mit Pfarrer Ulrich Schury besichtigen wollten. Weil aber kein Schlüssel da war, machten sie ersatzweise einen Abstecher zum jüdischen Friedhof.

Wer zwei der bisherigen “Vorlesungen” besucht hatte und anschließend einen Fragebogen beantworten konnte, durfte sich bei der abschließenden Versammlung am Nachmittag zum Doktortitel gratulieren lassen.

Die hart erarbeiteten Lochtaler wurden auf dem Flohmarkt und im Beautysalon mit vollen Händen ausgegeben, während im Freien die selbst gebauten Schwerter den letzten Schliff bekamen.

Zum Ende des zweiten Ferienspieltages führte der Zirkus den Zauberklassiker “Die zersägte Frau” vor und sorgte für ungläubiges Staunen, anschließend tanzte die Gruppe “Let’s Dance” den “Monstertanz”.

Von Manuel Siebert

Aug 16

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Balingen - Der Tauchclub Octopus Balingen bot 24 Kindern des Sommerferienprogramms an, das Balinger Freibad unter Wasser zu erleben. Mit Stahlflaschen auf dem Rücken, gefüllt mit komprimierter Atemluft, machten die Kinder den ersten Tauchgang. Mitglieder des Balinger Tauchclubs gaben ihnen Tipps und begleiteten sie unter Wasser. Foto: Privat