Aug 30

reiterferien

Alles rund ums Pferd erfuhren elf Mädchen und Jungen, die beim Kinderferienprogramm einen Vormittag auf dem Thuri-Hof verbrachten. Höhepunkt war für alle, glücklich auf dem Rücken der Pferde zu sitzen und sich durch die Reithalle führen zu lassen. Foto: Kaletta

Tuningen - “Herzlich willkommen auf dem Thuri-Reiterhof.” So wurden am Sonntag acht Mädchen und drei Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren von Kathrin Schäuble begrüßt.

Die Kinder waren schon früh aufgestanden, um an dem Ferienprogramm teilzunehmen, das ihnen der Reiterhof angeboten hatte. Dort waren sie bei Kathrin Schäuble, Heilpädagogin Reiten, in besten Händen. Die passionierte Reiterin widmet sich auf dem Hof hauptsächlich der Kinder- und Jugendarbeit. Unterstützt wurde sie beim Ferienprogramm von ihren jungen Reitschülerinnen. “Ich bin sehr froh, dass sie mithelfen, alleine würde ich das nicht schaffen”, meinte sie angesichts der Kinderschar, die einen Vormittag lang alles rund um das Pferd erfahren und erleben wollten.

Zunächst wurden die Namensschilder zum Kennenlernen verteilt, dann erfuhren die Kinder alles Wissenswertes über die Pferde. Bei einem Hofrundgang konnten sie sehen, was es auf dem Thuri-Hof gibt. Er bietet Platz für etwa 20 Schul- und Pensionspferde, für die es einen offenen Stall gibt. Dadurch haben die Tiere die Möglichkeit, ganz nach Belieben ihre Box zu verlassen und mit den anderen Pferden Kontakt zu haben. Auch gibt es rings um die Stallungen große Koppeln und somit ist eine artgerechte Tierhaltung gewährt.

Beim Gang durch die Ställe konnten die Kinder die Pferde ein wenig kennen lernen und sich aussuchen, auf welchem Pferderücken sie sitzen wollten. Danach ging es ans Putzen und Hufeauskratzen, dann wurde gesattelt und gezäumt. Dass der Berg mit den Pferdeäpfeln nicht im Stallgang liegen bleiben darf, sonder auf den Misthaufen landen muss, sahen die Ferienkinder auch gleich ein und scheuten sich nicht, Schaufel und Besen in die Hand zu nehmen. Bevor sie sich in der Reithalle mit Hilfe der Größeren, oder wenn es auch sein musste, noch zusätzlich mit Hilfe eines Schemels, auf den Rücken ihres Pferdes schwangen, mussten die Reiterhelme aufgesetzt werden.

“Das ist bei uns Pflicht”, so Kathrin Schäuble. Die Kinder würden das auch sehr gerne machen, fügte sie hinzu. Nicht nur wegen der Sicherheit, sondern weil es auch einfach toll aussieht. Die Runden wurden im Schritt und im Trab gedreht, wobei die Pferde von den Größeren geführt wurden und wer wollte, konnte es an der Longe auch ein bisschen schneller angehen lassen.

Dabei wurde gelernt, welche Haltung man auf dem Rücken der Pferde einnehmen muss, damit alles gut klappt. Nach diesen Erlebnissen mit den Tieren, die von den Ferienkindern mit vielen Streicheleinheiten verwöhnt wurden, schmeckte das stärkende Vesper besonders gut und dann ging es wieder nach Hause.

Aug 17

polizei

Kriminalkommissar Philipp (vorne) ist startklar für den Einsatz. Hinter ihm Julia (links) und Annika, die mit weiblichem Spürsinn den Fall versuchen zu rekonstruieren. Foto: Privat 

Trossingen - Dem Täter auf die Spur zu kommen mit detektivischem Spürsinn und verdeckter Spurensuche war die Aufgabe von acht Jungkriminalisten.

Das Kommissariat hatten die drei Mädchen und fünf Jungen mit ihrem Hauptmann Matthias Hoppmann im großen Sitzungssaal des Rathauses aufgeschlagen. Dort galt es für die in drei Teams aufgeteilten Jugendlichen aus Trossingen, Weigheim. Durchhausen und Gunningen die Tauglichkeitsprüfung abzulegen.

Wie bedient man Internet, Telefon und Funkgerät, wie sichert man Fingerabdrücke, wie legt man Handschellen an und wie wird die Waffe durchgeladen und der Schuss abgegeben? Ausgestattet mit Dienstsausweis, Spiegelsonnenbrille, Druckluftpistole, Handschellen, Taschenlampe und Spurensicherungskoffer waren die Kommissare dann startklar für ihren ersten Einsatz.

Erste Hinweise auf den oder die Täter soll es bereits geben, doch die Ermittlungen laufen verdeckt, der Fall bleibt vorerst top secret. Das schlechte Wetter erschwerte die Spurensicherungen, doch jetzt sollen die Täter dingfest gemacht da sie sich ins Ausland absetzen wollen. Wem also in Trossingen junge Kriminalisten mit Handschellen und Schusswaffe begegnen, kann beruhigt sein, es handelt sich tatsächlich um die Kriminalisten im Einsatz, im Rahmen des Kinderferienprogramms.

Aber Vorsicht, nur die echten Kommissare sind mit einem Dienstausweis der Kriminalpolizei ausgestattet.

Aug 11

Sommerferienprogramm In Erdmannhausen haben Kinder ein neues Zuhause für ihre Haustiere gebaut. Von Franziska Marquardt

Zufrieden begutachtet Leonie ihr zusammengezimmertes Häuschen. “Das ist für Oskar und Finchen”, erklärt sie. Oskar und Finchen sind ihre Meerschweinchen. Bald können sie einziehen. Das sechsjährige Mädchen hat das Haus eigenhändig gebaut, geschliffen und bemalt. Gemeinsam mit 16 weiteren Kindern aus Erdmannhausen hat sie am Angebot der Zimmerei Leibold teilgenommen.

Da sich so viele Intressenten gemeldet hatten, sind die Mädchen und Jungen in zwei Gruppen aufgeteilt worden. Trotzdem konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Sibylle Schaber-Leibold freut sich über die große Resonanz: “Ich denke, wir werden nächstes Jahr wieder so etwas machen.” Nachdem die Gemeinde dazu aufgerufen hatte, sich am Sommerferienprogramm zu beteiligen, habe sie sich “etwas einfallen lassen”. Etwas, das mit Zimmerei zu tun hat - schließlich leite ihr Mann die Firma.

Am Ende habe man sich entschieden, mit den Teilnehmern kleine Häuschen zu bauen. Ob es für Kaninchen, Meerschweinchen oder Kuscheltiere gemacht wird, können die Kinder selbst entscheiden. Heiko malt sein Exemplar mit Wasserfarben an. Sein Hase Flecki soll darin wohnen. Natürlich haben die kleinen Häuser all das, was auch ihre großen Vorbilder haben: Von Türen über Wandfarbe bis hin zu den Fenstern. Neben Sibylle Schaber-Leibold selbst steht ihr Schwiegervater Rudolf Leibold den Jungen und Mädchen mit Rat und Tat zur Seite. Für Organisatorin Schaber-Leibold ist er die “wichtigste Hilfskraft”.

Jedes Jahr nehmen etwa 160 bis 180 Kinder am Erdmannhäuser Sommerferienprogramm teil. Zwischen den 34 verschiedenen Angeboten von Vereinen, Firmen, aber auch Privatleuten kann jeder sechs Favoriten wählen. Maximilian, der sieben Jahre alt ist, ist zum zweiten Mal dabei. Er ist mit seinen Klassenkameraden Lasse und Leonard da. “Ich gehe auch noch zum Lemberg hoch”, erzählt er. Das Häuschen bauen hat genau Maximilians Geschmack getroffen.

Als sich Schaber-Leibold beim Abschied erkundigt, ob es Spaß gemacht hat, antworten alle Kinder einstimmig: “Ja”.

Aug 10

SteinkunstStolz wie Oskar sind diese kleinen Künstler auf das Werk aus Steinen zu ihren Füßen. Foto: Schmidtke

Schenkenzell - Wer Kunstwerke betrachten will, muss in nächster Zeit kein Museum oder eine Galerie aufsuchen, sondern kann bei einem Spaziergang an der Reinerzau Steinbilder und Skulpturen entdecken.

Beim Kinderferienprogramm in Schenkenzell ging es mit Martina Baumgartner am Freitag an das Bachufer mitten im Ort. “Ich musste nur eine kleine Anregung geben und die Kinder wurden sofort aktiv”, strahlte die Erlebnispädagogin.

Die “Kunstwerke in und an der Reinerzau” sind nur der erste von drei Programmpunkten, die Martina Baumgartner im Rahmen von “Projekt Kulturland” anbietet. Mit Steinen, Gräsern, Blättern, Hölzern und Moosen bauen die Kinder Kunstwerke und das mitten in der Natur.

Plätze für ihre Schöpfungen finden die kleinen Künstler an der Wiese oberhalb der im Sonnenschein plätschernden Reinerzau oder gleich mitten im Bach. Durch den Bach zieht sich nämlich eine lange Wasserschlange, die zum Glück weder giftig ist noch würgt, da sie aus großen Steinen gelegt wurde.

Zwei Jungs waren ganz empört über den Müll, den sie in der Reinerzau fanden und schafften mit den gefundenen Utensilien als Mahnmal ein Kunstwerk. Andere hatten aus den rundgeschliffenen Steinen einen beachtlich hohen Turm geschaffen. Zwei Schneckenskulpturen und eine Schlange kriechen auf der Wiese, wobei die Tiere wohl nicht vorwärts kommen werden. Einige Mädchen legten ein Herz aus Steinen, das sie mit Blüten füllten. Besonders kreativ war ein Junge, der ein Fußballfeld mit Toren und sogar einem Ball schuf. Mit Gemeinschaftsspielen, die Martina Baumgartner anleitete, hatten die Kinder zudem riesigen Spaß.

Die Kunstwerke werden in den nächsten Tagen an der Brücke als Fotografien ausgestellt. Die Leute sollen gut sehen können, was die kleinen Künstler da Fantastisches geschaffen haben, so Baumgartner. Zum Abschluss der Ausstellung ist eine Finissage angedacht. Und vielleicht bekommt in der Zwischenzeit der eine oder andere eine Anregung, auch zu Hause selbst Kunstwerke zu schaffen.

Aug 05

Sulz - 9900 Dosen passen auf eine Palette – als so groß hätten die elf Kinder, die im Rahmen des Holzhauser Ferienspaßes gestern das Logistikunternehmen GRT auf Kastell besuchten, die Menge der gelagerten Aluminiumbehälter nicht eingeschätzt.

Bei einem Rundgang zeigte Geschäftsführer Erich Gekeler den Jungen und Mädchen darüber hinaus das Hochregallager. Live miterleben durften die Kinder zudem, wie eine große Maschine per Container angeliefert wurde. “Beim Verladen ist indes Millimeterarbeit gefragt”, erzählte Gekeler. In der Lagerhalle wurden bis vor kurzem sogar Teile für das Riesenflugzeug A 380 aufbewahrt.

Ein Blick in die Waschanlage sowie in die Werkstatt verdeutlichte die Ausmaße der Großfahrzeuge, die hier täglich ein- und ausfahren. 25 eigene Lastwagen umfasst der Fuhrpark von GRT, die Anlagen nutzen aber auch fremde Fahrzeuge.

Gekeler und sein Team haben sich aber nicht nur der Logistik verschrieben: In einem Biotop rund um die Lagerhalle weiden Kamerunschafe, außerdem hält Gekeler einige Straußenvögel. Für die Ferienspaß-Kinder gab’s zum Abschied zwei frischgelegte Eier – sie dürften für ein Riesenomelette gereicht haben.

(cap)

Aug 05

Schramberg - Musikschulleiter Heinrich Hoffmann steht vor der Bühne und lacht lauthals. Er klopft sich auf die Schenkel und will sich förmlich ausschütten vor Lachen. Gleich wird er auf dem Boden kugeln und sich den Bauch halten.

Naja, ganz so weit kommt es nicht. Das Ganze ist nur eine Übung für den Kinderchor, der vor ihm auf der Bühne in der Aula des Gymnasiums steht. Hier wird schon fleißig für das Klimamusical “Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde” geprobt.

“Lacht mal alle ganz laut!”, hatte Hoffmann die Kinder aufgefordert. Und siehe da, selbst gespieltes Lachen ist wohl ansteckend, denn den Kindern fällt es auf einmal gar nicht schwer, lauthals mitzulachen. Und so klingt das nächste Lied auch schon viel fröhlicher. Auf der Bühne wird dazu getanzt, mal im trotzigen Marschschritt mit Eisbär Lothar, mal als Pinguine mit Dr. Ping.

klimamusical1

Und dann gibt es da noch die gemeinen Stromfresser Volt (Monika Koch), Watt (Fabian Penalver) und Ampère (Arnhold Budick). Die machen Eisbär Lothar alias Klaus Andreae und dem Pinguin Dr. Ping, gespielt von Mirjam Hettich, das Leben schwer. Durch das viele CO2, das sie produzieren, wird es auf der Erde immer wärmer und Lothars Eisscholle immer kleiner. Und komme was da wolle, er braucht nun mal seine Scholle. So beschließen der Eisbär und sein Freund Dr. Ping, die Menschenkinder Paul und Paula um Hilfe zu bitten. Zusammen wollen sie den Stromfressern das Handwerk legen.

Jedes Hauptdarstellerpaar beziehungsweise -trio wird von einem der drei Chöre begleitet. “Bisher haben die Chöre ihre einzelnen Elemente jeweils für sich geprobt. Es ist für sie noch etwas schwierig, sich vorzustellen, wie das Ganze zusammengehört. Aber genau das üben wir jetzt gemeinsam”, sagt Hoffmenn. Nachmittags, wenn die Kinder zu ihren Workshops gegangen sind, widmet sich Regisseur Tonio Kleinknecht vom Zimmertheater in Rottweil seinen Hauptdarstellern. Denn bis Samstag muss jede Zeile sitzen. Eigentlich schon bis Freitag, denn dann ist die Generalprobe mit Bühnenbild, Kostümen und allem drum und dran.

Die müssen bis Freitag selbstverständlich auch fertig sein. In der Musical-Werkstatt im Schlössle wird schon fleißig genäht, geschnippelt und geklebt. Hier können sich die kleinen Künstler an den Stromfresser-Kostümen so richtig kreativ austoben. Jede Menge Material ist jedenfalls vorhanden. Und das wird für die vielen Kostüme auch gebraucht. Denn Stromfresser stehen bei der Musical-Premiere am Samstag nicht nur auf der Bühne, sondern sitzen auch im Publikum.

Auch das schneeweiße Kostüm von Eisbär Lothar ist ein echtes Kunstwerk, nicht nur wegen der vielen Fransen, die sorgfältig einzeln aufgeklebt werden müssen, sondern auch weil jeder Fransenstreifen über die ganze Woche hinweg von einem anderen Kind geschnitten wurde.

Weitere Informationen:

www.schwarzwaelder-bote.de

www.prima-klima-schramberg.de

Aug 05

Dietingen-Irslingen - Das Irslinger Ferienprogramm begann gleich mit einer Neuheit.Bogenschießen

Zum ersten Mal stand Bogenschießen im umfangreichen wie pfiffigen Programm, das die Elterninitiative “Irslinger Sommerferienprogramm” zusammengestellt hat.

Mit einer Gruppe von zehn Jugendlichen ging es ins Bogensportzentrum nach St. Georgen.

Auf einem Zielparcours im Wald, mit 20 Tierattrappen, konnte die Gruppe ihre Zielsicherheit testen und auch trainieren. Spaß hat es allen gemacht.

Aug 04

Loßburg - Beim Loßburger Sommerferienprogramm standen 16 jungen Mädchen Farben in allen Varianten zur Verfügung. Sommerferienprogramm

Nageldesign, Fußpflege, Gesichtspflege, Schminken und eine Rückenmassage mit wohlriechenden Ölen wurden unter Anleitung von Tanja Leuchtenberger und Birgit Schweizer an einem Vormittag im Kosmetikstudio “Puder und Pinsel” in Loßburg erlernt. Die Mädchen hatten die Möglichkeit, sich gegenseitig zu verwöhnen und auszuprobieren, was ihnen an sich und den Freundinnen gut gefällt.

Aug 28

»Geheimzeichen Fisch« – unter diesem Motto stand das Zeltlager der christlichen Pfadfinder Royal Rangers Altensteig. 160 Rangers waren beim Zeltlager am Waldrand von Nagold-Emmingen dabei.

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Während dieser Woche lebten die Rangers in Jurten (große schwarze Zelte), die sie unter Anleitung aufbauen mussten. Die Mahlzeiten kochten sie in kleinen Teams auf offenem Feuer und aßen unter freiem Himmel. Tische, Bänke, Überdachungen, Feuerstellen, eben alles was sie während dieser Tage brauchten, bauten sie sich aus Holz und Zeltplanen, natürlich so richtig rangersgemäß ohne Nägel und Schrauben. So entstanden kreative Bauwerke, die von einer Jury bewertet wurden. Während des Camps verfolgten die Rangers die Abenteuergeschichte zweier Geschwister, aus der Zeit 50 nach Christus. Nach jedem Anspiel gab es eine Kurzandacht. Jede Menge Abenteuer erlebten die Rangers bei Aktionen wie Schwimmen, Klettern, Geländespielen, Workshops und vielen anderen Aktionen, die jede Langeweile vertrieb. Der Höhepunkt war das große Ratslagerfeuer am Ende des Camps. Ein wichtiger Grundsatz der Royal Rangers ist der respekt- und verantwortungsvolle Umgang miteinander. Dabei spielt die christliche Ausrichtung eine wichtige Rolle. Der Zusammenhalt und freundliche Umgang untereinander prägten das Camp.

Aug 26

Enzkreis. 4000 Jugendliche aus 22 Nationen leben den olympischen Geist in Italien: Jugendliche Sportler aus dem Enzkreis sind zum vierten Mal bei der »Olimpiade del Tricolore« in der italienischen Partnerprovinz Reggio Emilia zu Gast. Federführend bei der Organisation der Reise ist der Jugendring Enzkreis mit der Sportjugend-Vereinshilfe Pforzheim-Enzkreis.

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In bewährter Weise sorgen sie auch vor Ort für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung für die Elf- bis 17-Jährigen und Athleten aus dem Nordschwarzwald. Nach einer grandiosen Eröffnungsveranstaltung am Freitag vor der beeindruckenden Kulisse des Stadttheaters mussten die jungen Fußballer als erste Mannschaft zum sportlichen Wettbewerb antreten. Landrat Karl Röckinger, Sozialdezernent Wolfgang Steimer und Sportkreisvorsitzender Gerhard Drautz scheuten die lange Anfahrt nicht, um die fußballbegeisterten Jugendlichen anzufeuern. Nicht unter der sengenden Hitze des Fußballplatzes, sondern in der tropischen Atmosphäre des städtischen Hallenbades kämpften die Enzkreisschwimmer erfolgreich um die ersten Plätze. Laut Medaillenspiegel am Ende des ersten Wettkampftages lagen sie an vierter Stelle.
Auch die Basketballerinnen schlugen sich trotz fehlender Austauschspielerinnen tapfer gegen Mannschaften aus Amerika und Spanien. Die jungen Bogenschützen der Enzkreisvertretung knüpften bereits während des ersten Trainingstags freundschaftliche Beziehungen mit den Mannschaften aus Schwerin und Reggio Emilia. Diese wurden bei einem von den italienischen Gastgebern spontan organisierten Grillabend vertieft. Die »Olimpiade del Tricolore« geht heute zu Ende.