Sep 10

Niedereschach-Fischbach(alb) - »Spiel und Spaß der Ritterzeit. Basteln fürs Münzerfest«: Unter diesem Thema stand der Kinderferien-Programmbeitrag des Geschichts- und Heimatvereins Niedereschach im Heimatmuseum in Fischbach.

Betreut von Hans Otto Wagner und Karla Stricker bastelten die Kinder dabei Schwerter, Schutzschilde und vieles mehr rund um die Ritterzeit.

Mit Blick auf das anstehende erste historische Münzerfest am Samstag/Sonntag, 18./19. September, können die Bastelsachen der Kinder dort bestens verwendet werden. Natürlich wurden die Kinder vom Geschichts- und Heimatverein auch kulinarisch versorgt.

Sep 10

Mönchweiler - Volle Konzentration – bei der Metzgerei Binder in Mönchweiler konnten im Rahmen des Kinderferienprogramms über 20 Kinder die handwerkliche Arbeit eines Metzgers verfolgen.

Dieter Binder hatte für die Kinder viele Informationen rund um seinen Beruf parat und beantwortete die neugierigen Fragen seiner kleinen Gäste.

Wie wird ein Schinken zerlegt, wie entstehen grobe Bratwürste oder die beliebten Wienerle? Gebannt lauschten und schauten die Kinder dem Metzger zu.

»Bei uns wird das Handwerk noch mit viel Handarbeit ausgeübt«, erklärte Binder den Kindern. Fast alle Schlachtabfälle, die bei der Verarbeitung entstehen, können verwertet werden. Gelatine, Seife oder Industrieschmiermittel, für fast alles gibt es Einsatzmöglichkeiten. Klar, dass vor allem das Mischen des Bratwurstbräts oder das Abfüllen der Masse in Naturdarm die Kinder am meisten beeindruckte. Gleich mehrere Meter Bratwurst füllte Metzgermeister Dieter Binder vor den Augen der Kinder. Er zeigte ihnen, wie Schnitzel geschnitten werden, oder Wienerle entstehen. Natürlich durfte die leckere Kostprobe am Ende nicht fehlen. »Wienerle schmecken nie wieder so gut, wie frisch gemacht«, weiß der Metzger. Das können die Kinder nur bestätigen.

Von Monika Hettich-Marull

Sep 10

Villingen-Schwenningen - Vor zwei Jahren haben die Kinderreporter der Ferieninsel zusammen mit dem Schwarzwälder Boten die Spielplätze der Stadt unter die Lupe genommen. Jetzt waren die Nachwuchsjournalisten zum Thema Umweltschutz unterwegs.

Eine Woche lang haben sich die Kinder der Ferieninsel des Kinder- und Familienzentrums zusammen mit dem Schwarzwälder Boten zum Thema »Umweltschutz« umgehört und umgesehen.

Jeden Tag wurde eine andere Einrichtung besucht und dabei darauf geachtet, was der Betrieb für den Umweltschutz tut, und womit er der Umwelt eher Schaden zu fügt.

Beim ersten Termin wurde das Bauhaus besucht. In der Farbabteilung lernten die Kinder den »Blauen Engel« kennen, der besonders umweltschonende Produkte auszeichnet. Das Holz stammt nicht mehr aus dem Regenwald, und in der Gartenabteilung entdeckten die Kinder ihr persönliches Highlight: die Regentonnen. »Das fand ich richtig spannend, die Tonnen sind wirklich umweltschonend«, meinte der sechsjährige Valentino. Auch umweltfreundlichen Dünger, hergestellt aus Pinguinkot, stellten die Fachkräfte vom Bauhaus den jungen Gästen vor.

Begeistert war auch die reine Jungen-Truppe, die am zweiten Tag den Wald erkundete. Dabei erfuhren die Kinder interessante Details zur Arbeit eines Försters und warum der Wald nahe bei einer Stadt so wichtig ist.

Am Mittwoch stand die Firma Bürk und Kauffmann im Terminkalender der Nachwuchsjournalisten. Sie lernten Methoden kennen, wie die Erde vor Verunreinigungen geschützt wird. Und wenn Luis kein Fußballprofi werden sollte, ist er bei dem Unternehmen als Tank-Laster-Fahrer willkommen.

Wie ein Autohaus seinen Müll trennt, erlebten die Ferieninsel-Reporter im Autohaus Südstern. Mit großer Begeisterung nahmen sie die einzelnen Container unter die Lupe und schauten nach, ob alles seine Ordnung hat.

Am aller besten gefiel den Kinderreportern der Abschlusstermin auf der Landesgartenschau. Hermann Krafft vom BUND baute mit ihnen gemeinsam am Lehmhaus und erklärte die Besonderheiten eines solchen Baus.

»Ich hätte die letzten Tage auch bei den Kinderreportern mitmachen sollen«, erklärte Matthias nach dem letzten Ausflug. »Es war immer total spannend«, bestätigte Valentino, der drei Mal mit dem Reporter-Team unterwegs war. Bianca (neun Jahre) war zwei Mal dabei: »Umweltschutz ist wichtig, ich mag einfach keine Abgase.« »Gibt es das nächste Woche wieder?«, fragte der sechsjährige Neven, enttäuscht, dass die Reporterwoche so schnell vergangen ist.

Die Kinderreporter haben in dieser Woche viele Informationen zum Umweltschutz bekommen und verschiedenen Perspektiven kennengelernt. Sie haben erfahren, dass man viel für die Umwelt machen kann, manchmal aber leider auch an Grenzen gerät.

Von Ines Vondracek

Sep 10

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Die »Kleinen« mit ihren Betreuern Thomas Bucher (Jugendwart der Baskets VS) und Aaron Henrich (Panthers-Spieler). Foto: privat

Villingen-Schwenningen - Mit drei Gruppen beteiligt sich der Basketballverein Villingen-Schwenningen in dieser Saison am Ferienprogramm der Stadt.

Eingeteilt in Schnuppertage für die ganz »Kleinen«, die zum ersten Mal oder noch nicht sehr lange mit dem Basketballspielen in Kontakt gekommen sind und an dieser tollen Ballsportart erst mal schnuppern wollen, bis zu den »Profis«, das heißt Spieler zwischen zwölf und 15 Jahren, die schon mehrere Jahre im Verein aktiv sind und dieses Camp als Vorbereitung für die kommende Saison nutzen wollen. Die jüngeren Spieler werden von Jugendwart Thomas Bucher und Panthers-Spieler Aaron Henrich betreut. Sie üben an drei Vormittagen, bis das Camp am Samstag mit einem Spielchen den Abschluss findet.

Die Spieler der U14 und U16m hat der Panthers-Trainer Dennis Zheltov unter seine Fittiche genommen. Sie haben drei Tage Zeit, sich für die kommenden Aufgaben zu präparieren. Auch sie werden am Samstag ein Abschlussspiel absolvieren und sollen dort zeigen, wie weit sie schon vorbereitet sind.

Die Spiele finden in der Steppachhalle in Villingen statt, wo es für den ein oder anderen das erste Mal sein wird, im Trikot zu spielen.

Sep 10

3.jpgKay Kieferle ließ die Kinder beim Musikworkshop des MV Holzhausen die Technik für Blasinstrumente ausprobieren. Foto: Priotto

Sulz-Holzhausen(cap) -  Zuerst mit einem Gartenschlauch, später auch anhand von Trompete, Klarinette, Posaune, Tenorhorn oder Querflöte probierten gestern elf Kinder im Rahmen des letzten Programmpunkts beim Holzhauser Ferienspaß, wie Blasinstrumente funktionieren.

Dirigent Kay Kieferle und Jugendleiterin Sigrid Rosenzweig vom Musikverein Holzhausen erklärten den Jungen und Mädchen die unterschiedlichen Blastechniken. Zudem durften die Kinder einzelne Instrumente auseinandernehmen und wieder zusammenbauen.

»Wir hoffen dadurch, junge Musiker zu gewinnen«, würde sich Sigrid Rosenzweig freuen, wenn der ein oder andere künftig beim Musikverein mitmachen würde.

Sep 09

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Bloß nicht fallen lassen: Ein ausgeblasenes Ei mussten die Kinder auf einem Löffel einen Weg entlang tragen. Foto: Priotto

Sulz-Holzhausen(cap) -  Zumindest der Himmel passte am Dienstag gut zum Thema des Holzhauser Dorfspiels: Es ging um die biblische Geschichte von Noah, der wegen der angekündigten Sintflut eine große Arche baut. Letztlich hatten die Kinder aber Glück, denn bis auf ein paar Tropfen blieb der Regen aus.

Holz für ein Schiff mussten die rund 40 Teilnehmer auch nicht sammeln, dafür galt es, unter dem Motto »Ach du dickes Ei« allerlei Aufgaben rund um das zerbrechliche Tierprodukt zu meistern.

In Gruppen schwärmten die Fünf- bis Zwölfjährigen nach einer kurzen Einführung durch Ruth Lebold zu zehn verschiedenen Stationen aus, die Mitglieder des evangelischen Kirchengemeinderats zusammengestellt hatten.

Tempo, Köpfchen und Geschick gefordert

Als ganz schön knifflig erwiesen sich dabei insbesondere die Geschicklichkeitsspiele: So mussten die Jungen und Mädchen etwa ein Plastik-Ei, das an einer Schnur von ihrem Rücken herabhing, in einer Flasche versenken. Eine ruhige Hand war auch beim Eierlaufen gefragt, als die Kinder ein ausgeblasenes Ei auf einem Löffel einen Weg entlang balancieren sollten.

Doch auch Hirnschmalz war gefordert, so etwa bei einer Reihe von Wortspielen rund ums Thema Ei, einem Wissens- und einem Schätzquiz, bei dem die Kinder teils Überraschendes erfuhren.

Bei jeder Station sammelten die Teilnehmer Punkte und erhielten als Beweis einen oder mehrere Buchstaben. Diese mussten sie zum Lösungswort »Frühstücksei« zusammenfügen. Für die schnellste Gruppe gab es darüber hinaus einen Spezial-Preis und für alle Kinder zur Stärkung noch ein Vesper.

Sep 09

Schonach - Wasserpfad, Baumhängematte, Amphibienteich waren einige der Stichworte, mit denen die Entdeckungsreise in den Naturerlebnisraum im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Schonach angekündigt wurde. Klang spannend, und das war es auch!

Vor kurzem unternahmen 16 Jungen und Mädchen im Alter zwischen elf und 14 Jahren und vier Betreuer der Jugend im Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Schonach, eine Reise in das Reich der Natur auf dem Rohrhardsberg.

Auf dem Weg wurde von der Gruppe bereits Bärwurz gesammelt, der dann zu Kräuterquark verarbeitet und mit großem Appetit zusammen mit frischem Brot verzehrt wurde.

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnte der Wasserpfad in Angriff genommen werden. In den Bechergläsern aus den Experimentierrucksäcken fanden sich eine ganze Vielzahl von Tieren, wie zum Beispiel kleine Käfer, Larven, Kaulquappen und sogar ein kleiner grüner Frosch.

Bei so vielen Entdeckungen waren die Jugendlichen beim Erforschen kaum zu bremsen. Um den Mittagshunger zu stillen, wurden Würste und Stockbrot mit selbst geschnitzten Stöcken über dem Feuer geröstet. Einige herausfordernde, aber auch lustige Gruppenspiele rundeten den Ausflug ab. Gegen 17 Uhr waren alle wieder zu Hause in Schonach. Sie sind sich sicher: Wiederholung ist erwünscht!

Sep 09

 

 

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Der Jugendclub Niedereschach besuchte mit Jugendlichen im Rahmen des Kinderferien-Programmes den Wild- und Freizeitpark in Allensbach Foto: clk

Niedereschach(ckl) - 19 junge Abenteurer aus Niedereschach waren im Wildpark in Allensbach unterwegs. Dort verbrachten sie einen abenteuerlichen Tag.

Der Jugendclub bot die Fahrt an den Bodensee im Rahmen des Kinderferienprogrammes an. Die 19 Kinder wurden von sechs motivierten Jugendclub-Mitgliedern vor den Clubräumlichkeiten erwartet, um dann gemeinsam in einen tollen Tag zu starten.

Dass der Freizeitpark in Allensbach so einiges zu bieten hat, merkten die Kinder und Jugendlichen schnell. Über 300 Wildtiere leben in riesigen Freigehegen und luden zum beobachten und entdecken ein.

Die Kinder staunten nicht schlecht über die vielen Bären, die Wildschweine und den großen Streichelzoo. Doch auch Action und Spaß kamen natürlich nicht zu kurz. Ob auf der riesigen Steilrutsche, dem Abenteuerspielplatz, dem Riesentrampolin oder dem Kettcar-Parcour, langweilig wurde es den Teilnehmern nicht. Ein besonderes Ereignis im Parks ist die Falknerei, bei der es über 20 verschiedene Greifvögel zu sehen gibt. Alle Zuschauer waren von der spannenden Show begeistert.

Sep 08

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Beim Ferienprogramm von Feuerwehr und DRK kam der Nachwuchs auf seine Kosten. Foto: privat

Rottenburg-Ergenzingen - Wissenswertes über die Feuerwehr erfuhren 19 Kinder im Rahmen des Ergenzinger Sommerferienprogramms von Martin Maier und seinen Feuerwehrkameraden.

In einem Film erfuhren die Kinder, wie man im Notfall Hilfe holt und wie man einen Notruf absetzt. Anschließend wurde die Wirkungs- und Funktionsweise der Funkmeldeempfänger erklärt, wobei die Kinder erfuhren, dass es verschiedene Alarmschleifen gibt, die je nach der Schwere eines Unfalls oder Brandes ausgelöst werden. Jeder durfte dann einmal eine komplette Feuerwehruniform mit Stiefel und Helm anziehen. Da merkten dann die jungen Grisus, dass die Kleidung nicht gerade leicht ist. Im Anschluss besichtigten die Kinder das Gerätehaus und die Fahrzeuge. Dabei wurden Ausrüstung, Geräte und Werkzeuge erklärt, die von den Feuerwehrmännern bei ihren Einsätzen benötigt werden.

Auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses wurde bei dem Thema “Technische Hilfeleistung bei Unfällen” der hydraulische Spreizer und die Rettungsschere an einer Autotür demonstriert. Ganz aufmerksam wurde dann die Fettexplosion verfolgt. Danach wusste jeder, dass ein Fettbrand niemals mit Wasser gelöscht werden kann.

In diesem Jahr beteiligte sich auch das DRK an dem über vierstündigen Ferienspaß. Die Kids schauten ganz genau die Rettungswagen und Ausrüstung eines Sanitäters an.

“Vielleicht konnte dadurch das Interesse für Feuerwehr und DRK geweckt werden”, heißt es vonseiten der Veranstalter. “Wir würden uns freuen, wenn wir interessierte Jugendliche ab zwölf Jahren in der Jugendgruppe aufnehmen dürften, denn die Jugendfeuerwehr trifft sich freitags 14-tägig”.

Am Sonntag, 19. September, ist eine große Jugendfeuwehrolympiade am Feuerwehrhaus geplant.

Sep 08

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Beim Tischkickerturnier wurde scharf geschossen. Foto: Dold

Eutingen-Göttelfingen - Wenn Arjen Robben gegen Lukas Podolski antritt, sind Emotionen garantiert, sei dies beim Spiel des FC Bayern gegen den 1. FC Köln oder aber beim Göttelfinger Tischkickerturnier. Dass König Fußball gestern Nachmittag im Göttelfinger Jugendraum regierte, wurde schnell klar, hingen doch dort Fahnen des 1. FC Kaiserslautern, von Manchester City und dem englischen Nationalteam.

Die Arena-Atmosphäre war auch angebracht, waren die Kinder zwischen elf und 13 Jahren doch mit Feuereifer bei der Sache. Da knallten die Bälle in und neben das Tor, dass es eine wahre Freude war. Heiße Duelle lieferten sich Tobias Gölz, Nico Unterwerner sowie Claudius und Sebastian Stützel, den späteren Sieger des Turniers.

Das Kickerturnier war somit die erste Veranstaltung im neuen Göttelfinger Jugendraum, womit die dortige Umbruchphase dann schon bald der Vergangenheit angehören dürfte, erzählt Jugendreferent Hartmut Kretz. Er habe beim Leitungsteam mit Matthias Koch, Marina Reule und Jenny Nogueira ein sehr gutes Gefühl. “Die Chemie stimmt einfach”, betont Kretz. Verstärkungen für das Leitungsteam seien aber jederzeit willkommen.

Der Jugendraum wurde auch optisch auf Vordermann gebracht, so wurden beispielsweise die Wände gestrichen. “Die Jugendlichen sollen sagen können: ›Das ist unser Jugendraum‹”, so Kretz. Ab Oktober, so lautet das Ziel, soll der Jugendraum wieder regelmäßig ein- bis zweimal pro Woche geöffnet sein. Zur Einweihung soll es eine Veranstaltung, beispielsweise mit einer Jugenddisco geben.

Geplant ist wie auch in Eutingen ein eigener Öffnungstag für jüngere Jugendliche, beispielsweise am Dienstag. Bei dieser Gruppe spiele die Alkoholprävention und der Jugendschutz eine noch größere Rolle.

In Eutingen hat sich derweil eine Gruppe von 14- bis 15-Jährigen formiert, die nach der Wiedereröffnung des Jugendraumes Ende Oktober/Anfang November ebenfalls einmal pro Woche dort unterkommen werden. Der Name der Gruppe: “Park-Gangster”. Die Jugendlichen seien zuvor oft im Park beim Rathaus herum getollt, bis sie Kretz gefragt hat, ob sie nicht lieber im Jugendraum zu Gast sein wollten. Das Angebot wurde natürlich angenommen und so wird es schon bald noch mehr Leben im Jugendraum geben.

Von Martin Dold