Villingen-Schwenningen - Vor zwei Jahren haben die Kinderreporter der Ferieninsel zusammen mit dem Schwarzwälder Boten die Spielplätze der Stadt unter die Lupe genommen. Jetzt waren die Nachwuchsjournalisten zum Thema Umweltschutz unterwegs.
Eine Woche lang haben sich die Kinder der Ferieninsel des Kinder- und Familienzentrums zusammen mit dem Schwarzwälder Boten zum Thema »Umweltschutz« umgehört und umgesehen.
Jeden Tag wurde eine andere Einrichtung besucht und dabei darauf geachtet, was der Betrieb für den Umweltschutz tut, und womit er der Umwelt eher Schaden zu fügt.
Beim ersten Termin wurde das Bauhaus besucht. In der Farbabteilung lernten die Kinder den »Blauen Engel« kennen, der besonders umweltschonende Produkte auszeichnet. Das Holz stammt nicht mehr aus dem Regenwald, und in der Gartenabteilung entdeckten die Kinder ihr persönliches Highlight: die Regentonnen. »Das fand ich richtig spannend, die Tonnen sind wirklich umweltschonend«, meinte der sechsjährige Valentino. Auch umweltfreundlichen Dünger, hergestellt aus Pinguinkot, stellten die Fachkräfte vom Bauhaus den jungen Gästen vor.
Begeistert war auch die reine Jungen-Truppe, die am zweiten Tag den Wald erkundete. Dabei erfuhren die Kinder interessante Details zur Arbeit eines Försters und warum der Wald nahe bei einer Stadt so wichtig ist.
Am Mittwoch stand die Firma Bürk und Kauffmann im Terminkalender der Nachwuchsjournalisten. Sie lernten Methoden kennen, wie die Erde vor Verunreinigungen geschützt wird. Und wenn Luis kein Fußballprofi werden sollte, ist er bei dem Unternehmen als Tank-Laster-Fahrer willkommen.
Wie ein Autohaus seinen Müll trennt, erlebten die Ferieninsel-Reporter im Autohaus Südstern. Mit großer Begeisterung nahmen sie die einzelnen Container unter die Lupe und schauten nach, ob alles seine Ordnung hat.
Am aller besten gefiel den Kinderreportern der Abschlusstermin auf der Landesgartenschau. Hermann Krafft vom BUND baute mit ihnen gemeinsam am Lehmhaus und erklärte die Besonderheiten eines solchen Baus.
»Ich hätte die letzten Tage auch bei den Kinderreportern mitmachen sollen«, erklärte Matthias nach dem letzten Ausflug. »Es war immer total spannend«, bestätigte Valentino, der drei Mal mit dem Reporter-Team unterwegs war. Bianca (neun Jahre) war zwei Mal dabei: »Umweltschutz ist wichtig, ich mag einfach keine Abgase.« »Gibt es das nächste Woche wieder?«, fragte der sechsjährige Neven, enttäuscht, dass die Reporterwoche so schnell vergangen ist.
Die Kinderreporter haben in dieser Woche viele Informationen zum Umweltschutz bekommen und verschiedenen Perspektiven kennengelernt. Sie haben erfahren, dass man viel für die Umwelt machen kann, manchmal aber leider auch an Grenzen gerät.
Von Ines Vondracek
Neueste Kommentare